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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Das verarbeitende Gewerbe in China schrumpfte den siebten Monat in Folge. Der PMI sank auf 49,0 Punkte, blieb damit hinter den Erwartungen der Analysten zurück und erreichte ein Sechsmonatstief. Während sich der Dienstleistungssektor leicht erholte, gibt der anhaltende Abschwung in der Industrie Anlass zur Sorge über eine Erosion des Privatsektors und eine mögliche Deflation. Das Versprechen der Regierung, den Binnenkonsum anzukurbeln, stößt auf Skepsis, da sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal auf 4,8 % verlangsamte und Analysten den wirtschaftlichen Erholungspfad Chinas nach Pandemie und Handelskrieg in Frage stellen.
Lidl kündigt eine umfangreiche Expansion in der Schweiz an und plant die Eröffnung von über 100 neuen Filialen, um in den nächsten 7-10 Jahren von 190 auf 300 Standorte zu wachsen. Die Expansion wird 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen und umfasst ein drittes Verteilzentrum in Roggwil. Das Unternehmen meldet ein starkes Umsatzwachstum und unterstreicht sein Engagement, durch Effizienzsteigerungen und strategisches Margenmanagement die niedrigsten Preise anzubieten.
Das in Zürich ansässige Biotech-Unternehmen Molecular Partners wies Ende September einen hohen Barmittelbestand von 105 Millionen Schweizer Franken aus, der ausreicht, um den Betrieb bis 2028 zu finanzieren. Das Unternehmen reduzierte seine Kostenprognose für das Gesamtjahr auf die untere Hälfte von 55-65 Millionen Franken und erwartet wichtige klinische Studienergebnisse für zwei Krebsmedikamente im November und Dezember, obwohl es zu Beginn des Jahres mehr als ein Viertel seiner Belegschaft abgebaut hat.
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) notierte niedriger, während die US-Märkte ihre Rekordrallye fortsetzten. Die Tech-Giganten Amazon und Apple sorgten mit starken Gewinnen für Kursgewinne an der Wall Street, während Schweizer Uhrenhersteller und Rohstoffunternehmen aufgrund schwacher chinesischer Daten nachgaben. Gold hielt sich trotz der jüngsten Volatilität über der 4000-Dollar-Marke, wobei die Prognosen der Analysten unterschiedlich ausfielen. Die Währungs- und Rohstoffmärkte zeigten moderate Bewegungen, wobei der Ölpreis anstieg und der Schweizer Franken stabil gehandelt wurde.
Die weltweite Goldnachfrage erreichte im dritten Quartal 2025 einen Rekordwert von 1.313 Tonnen, wobei Investitionen in Münzen, Barren und börsengehandelte Fonds 43% der Gesamtnachfrage ausmachten. Die Schweiz zeigte sich mit einem Wachstum der physischen Goldnachfrage von 57 % besonders stark, während die Zentralbanken 17 % der Gesamtnachfrage auf sich vereinigten. Der Artikel hebt das starke Interesse der Anleger hervor, die befürchten, die Goldrallye zu verpassen.
Die Schweizerische Nationalbank verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Gewinn von 12,6 Milliarden Franken, der vor allem auf einen Bewertungsgewinn von 22,9 Milliarden Franken aus Goldbeständen zurückzuführen ist. Trotz erheblicher Verluste auf Fremdwährungspositionen (46,3 Milliarden Franken) und Frankenpositionen (0,9 Milliarden Franken) sorgte das Goldportfolio der Zentralbank, das von 76.011 auf 98.024 Franken pro Kilo anstieg, für ein insgesamt positives Ergebnis. Die SNB hielt die Devisenreserven auf dem für geldpolitische Zwecke erforderlichen Niveau.
Trotz des wochenlangen Shutdowns der US-Regierung, von dem 750.000 Bundesbedienstete betroffen sind und der Lebensmittelhilfsprogramme bedroht, setzt Präsident Trump seine normale Routine fort, einschließlich Golf, Spendengalas und Veranstaltungen im Weißen Haus. Der Artikel kontrastiert Trumps derzeitiges Vorgehen mit dem zurückhaltenderen Verhalten früherer Präsidenten während des Shutdowns und erörtert die politische Strategie, die hinter der Aufrechterhaltung des normalen Erscheinungsbildes steht, während die Demokraten für die Krise verantwortlich gemacht werden.
Pakistan hat dem IWF zugesichert, zusätzliche Steuermaßnahmen in Höhe von 200 Mrd. Rupien zu ergreifen, falls die Einnahmeziele verfehlt werden oder die Ausgaben die Grenzen überschreiten. Der Notfallplan sieht unter anderem eine Erhöhung der Quellensteuer auf Bargeldabhebungen, Festnetz- und Mobiltelefone, eine Verkaufssteuer auf Solarpaneele und die Ausweitung der Bundesverbrauchssteuer auf Süßwaren vor. Diese regressiven Maßnahmen zielen auf bestehende Steuerzahler ab, anstatt die Steuerbasis zu verbreitern. Die Verpflichtung ermöglichte eine Einigung auf Stabsebene für Pakistans 7-Milliarden-Dollar-Rettungspaket des IWF, obwohl die Regierung weiterhin versucht, von dem Ziel eines Primärüberschusses von 1,6 % des BIP abzuweichen.
Die Ölpreise gingen den dritten Monat in Folge zurück, was auf die schwache chinesische Industrietätigkeit, den stärkeren US-Dollar und die Erwartung von Produktionssteigerungen der OPEC+ zurückzuführen ist. Brent-Rohöl wurde mit 64,61 $ und WTI mit 60,16 $ gehandelt und lag damit unter dem Niveau vom September. Die Marktteilnehmer beobachten aufmerksam das bevorstehende OPEC+-Treffen, bei dem eine Produktionssteigerung um 137 000 bpd für Dezember erwogen wird, während die steigende US-Rohölproduktion und die schwache chinesische Wirtschaft die Preise weiter unter Druck setzen.
Das 20-Milliarden-Dollar-LNG-Projekt von TotalEnergies in Mosambik steht vor einem neuen finanziellen Rückschlag, da die Kosten um 4,5 Milliarden Dollar gestiegen sind, was auf eine vierjährige Unterbrechung aufgrund militanter islamistischer Angriffe zurückzuführen ist. Das Unternehmen strebt eine Verlängerung der Bau- und Produktionsfristen um 10 Jahre an, doch die mosambikanische Regierung hat sich skeptisch geäußert und plant, Gegenargumente vorzubringen, was zu weiteren Verzögerungen bei der geplanten größten LNG-Anlage in Afrika führen könnte.

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